Wow, jetzt bin ich laut Ticker schon 2 Monate und 3 Tage "abstinent". Und es fällt mir tatsächlich immer leichter. Das könnte aber auch daran liegen, dass mich derzeit auch nichts wirklich "anspringt", wo ich denke: "Das könnte ich mal gebrauchen". Was mir aber auffällt: Ich denke ganz häufig: "Boah, noch 10 Monate, und die Jeans, die Du gerade trägst, wird ein bisschen dünn am Popo, hoffentlich hält die so lange durch" verbunden mit "Was machst Du denn, wenn sie es nicht tut?"
Vor'm Urlaub habe ich mal kurz "gesündigt" und mir noch neue Wäsche gekauft. Im Urlaub selbst war ich sehr artig - wir hatten aber ehrlicherweise auch kaum Zeit, mal in Ruhe mal nach Klamotten zu schauen. So ist das einzige Kleidungsstück, das auf dem Hinflug noch nicht im Koffer war, das neue FC-Barcelona-Messi-Trikot für den Großen.
So langsam merke ich, dass ich auch eine Art "Prioritätenveränderung" mitmache - und mir auch genau anschaue, was ich für die Jungs so kaufe. Primark sieht mich z.B. gar nicht mehr von innen, H&M eher selten. Bei Kik war ich ohnehin noch nie. Dazu hebe ich auch nix mehr auf.
Alles, was den Jungs nicht mehr passt, wird entweder verkauft, entsorgt oder an die Caritas gespendet (wir haben hier so einen Laden, wo dann bedürftige Familien einkaufen können), um auch den "Nachhaltigkeitseffekt" etwas zu verbessern.