Freitag, 5. September 2014

Alles auf Anfang - Tag 1

So, dann fangen wir mal an mit dem Projekt "Ein Jahr ohne Klamottenkaufen". Wie kommt man eigentlich auf so eine beknackte Idee? Im letzten Jahr habe ich bei der Talkshow "Kölner Treff", die ich eigentlich nur wegen Guido Maria Kretschmer (wie bezeichnend) schauen wollte, Nunu Kaller gesehen, die davon berichtete, dass sie ein Jahr ohne Klamottenshopping "hinter sich gebracht" hat.

Wen das Interview interessiert: Klick ab Minute 28 geht's los.

Sie berichtete von ihrem Buch und ihrem Blog und ich dachte damals schon: "Was für eine coole Idee, das machst Du auch mal".

Nun passen mir endlich wieder meine Sachen von vor der Schwangerschaft und ich habe mal wieder "Inventur" in meinem Kleiderschrank gemacht. Und ich war wirklich erschrocken: Ich habe allein 25 (!!!) schwarze Kurzarmshirts von Esprit, jede Menge schwarze Hosen, Blusen, Pullis, Rollis, Strickjacken. Röcke, einiges davon noch mit Schildchen im Schrank liegen. Alles Teile, von denen ich der festen Überzeugung war/bin, dass ich ohne sie nicht mehr leben kann. Schuhe hab ich natürlich auch in allen Variationen und für alle Gelegenheiten. Die "Luxus-Accessoires" (wie Schals und Handtaschen) lassen wir mal unerwähnt.

Ich würde mich schon als "Shopaholic" bezeichnen. An schönen Schuhen kann ich quasi nicht vorbei gehen. Hier kommen teilweisen die Esprit-Pakete im Wochentakt, dazu noch bummeln in der Stadt und hier noch was und da noch was. Es landet ständig irgendwas in den Schränken. Leider stehe ich auch neben Esprit auf richtig teure Sachen, gerade bei Jacken (die sind alle von Woolrich) und Schuhen (von Buffalo bis Prada ist alles dabei). Teilweise nutze ich das Shoppen auch als "Belohnung" oder "Stressabbau" - Ihr kennt das sicher ;).

So, und da generell unser Budget nach einem Jahr Elterngeld doch etwas geschrumpft ist, ist jetzt "Ernstfall": Ich gehe auf Shopping-Diät. Ein Jahr (ja, ich mach' die harte Tour) ohne Klamottenshopping (für mich). Ich habe das Ziel, endlich mal wieder meine ganzen Sachen zu tragen, die im Schrank vor sich hin liegen und tatsächlich mich mal wieder auf das wirklich wichtige zu besinnen und dem "schnöden Mammon" mal zu entsagen. Ich verspreche mir dadurch zum einen mehr Geld am Ende des Monats auf dem Konto  :D , zum anderen auch, dass ich Dinge mal wieder wertschätze. Nach dem Jahr werde ich die Dinge, die ich tatsächlich nicht mehr brauche, entweder verkaufen oder einem guten Zweck spenden.

Einzige Ausnahme für mich: Strümpfe, Strumpfhosen und Unterwäsche. Gerade im Winter wären sonst meine Outfits stark eingeschränkt, wenn ich keine Strumpfhosen nachkaufen dürfte. Und Löcher in den Socken mag ich auch nicht so, genausowenig wie ausgeleierte Unterwäsche.

In den nächsten Wochen werde ich alle Newsletter, die mir von den üblichen Kleiderläden (von günstig bis extrem teuer) abbestellen - "drum führe mich nicht in Versuchung und so".... Dieser Blog ist dafür gedacht, mich weiter motiviert zu halten und meine Erfahrungen und "Entzugserscheinungen" zu dokumentieren. Ich gehe davon aus, dass ich zwischendurch ganz schlimm mit mir kämpfen muss - und ich hoffe, dass ich mit Hilfe des Blogs und dem Lesen meiner bisher erreichten Erfolge durchhalte.

Top, die Wette gilt!

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